„Du bist, was du isst!“

Was erwartet euch bei meinen Rezepten? Folgend möchte ich euch ein paar meiner Ernährungsprinzipien aufzählen:
  1. Ich esse überwiegend frisch und selbstgekocht (-gebacken). Die meisten Fertigprodukte und -backwaren haben viele chemisch erzeugte Zusatzstoffe, die ich meide.
  2. Ich kontrolliere bei allem, was ich kaufe die Zutatenliste. Sind ausschließlich natürliche Zutaten enthalten, ist das Produkt für mich in Ordnung. Ich schau auch auf die Reihenfolge, denn die bestimmt, mit welchem Anteil die Zutaten enthalten sind (steht bspw. Zucker an 2. Stelle, ist viel Zucker enthalten, steht er zuletzt, ist der Anteil gering).
  3. Ich kaufe meistens Bio-Produkte. Aber auch hier konsumiere ich kritisch. Ich ziehe ein österreichisches Produkt aus konventionellem Anbau dem Bio-Produkt aus dem Ausland vor. Bei Obst und Gemüse ist dies sehr häufig der Fall, dann nehme ich lieber die Eferdinger Karotten, als die Bio-Karotte aus Italien (nix gegen Italien, ich liebe dieses Land als Urlaubsziel :)). Bei Obst und Gemüse bin ich überhaupt vorsichtig. Die Spritzmittel aus dem Bioanbau sind noch viel weniger erforscht, als die Spritzmittel aus dem konventionellen Anbau. Hier bin ich also der Meinung, dass BIO nicht immer besser ist. Beim Fleisch sehe ich das allerdings anders. Ich esse Fleisch. Allerdings nicht oft, und wenn, dann nur in hoher Qualität vom Biobauern.
  4. Ich konsumiere keine Light-Produkte. Light-Produkte funktionieren meist dadurch, dass sie eine natürliche Zutat durch eine oder mehrer chemisch erzeugte Zutaten ersetzen. Nehmen wir beispielsweise eine Coke her. Die wenigen Male, wo ich Lust auf Coke habe, trinke ich die ursprüngliche Version, sie enthält Wasser, Zucker, Kohlendioxid, Farbstoffe, Säuerungsmittel, natürliche Aromen und Koffein (eigentlich wird mir da schon beim Schreiben schlecht, aber ab und an hab ich trotzdem Lust drauf). Die Zutaten Liste einer Coke Light enthält statt Zucker 3! verschiedene chemisch erzeugte Süßstoffe.
  5. Ich esse ausgewogen. Eine Mischung aus Makros (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette) und Mikros (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe).
  6. Es gibt keine Verzichte. Ich ernähre mich gesund und ich habe nicht das Gefühl, dass ich auf irgendwas verzichten müsste. Ungesundes lasse ich aus Überzeugung weg, nicht weil ich verzichten muss. Sondern weil ich meinem Körper überwiegend nur das zuführe, was ihm gut tut. Ganz selten überkommt mich die Lust auf industriell gefertigte Süßigkeiten, dann esse ich es aber auch und denk mir nichts dabei.
  7. Generell konsumieren wir viel zu viel Zucker. Das Problem entsteht meiner Meinung nach durch „versteckten“ Zucker. Also wenn man vermeintlich gesunde Lebensmittel konsumiert, wo man nicht bedenkt, wieviel Zucker darin enthalten ist. Als Beispiel nehme ich die Quetschies für Kinder her. Es ist zwar kein zusätzlicher Zucker beigefügt, jedoch enthält Obst von Natur aus viel Zucker. Essen die Kinder das Obst in seiner ursprünglichen Form, ist das unbedinklich. Damit die nötige Musmenge in einem Quetschie erreicht wird, werden aber höhere Mengen der jeweiligen Obstsorte benötigt. Kinder würden aber vielleicht nur ein, max. zwei Stück Marillen essen. In einem Quetschie sind davon viel mehr Stücke und somit auch ein viel höhere Zuckergehalt. Auch in Fertigprodukte kommt häufig Zucker vor. Und von Ketchup und Co rede ich da gar nicht, und bei vielen Gebäckstücken ist es genauso (Brot, Semmeln). Alle möglichen weiterverarbeiteten Milchprodukte (Fruchtjoghurts, Puddings, Milchgetränke, etc. ….. Diese Liste könnte ich noch ewig weiterführen. Also bei uns gibt es Zucker überwiegend bei Mehlspeisen, sonst sehr selten. Und da greife ich aber auch lieber zu natürlicheren Varianten wie Rohrohrzucker.
  8. Ich gehe ganz selten auswärts Essen. Ausnahmen mache ich bei Date Nights mit meinem Mann (oder speziellen Anlässen wie Hochzeiten, Taufen,…natürlich).
  9. Ich bin weder Laktose-, noch Glutenintolerant und habe zum Glück auch keine anderen Allergien. Meine Rezepte enthalten Mehl, Kuhmilch Eier und Co.
So, das waren jetzt viele Informationen, und dennoch sind sie noch nicht vollständig. Welchen Ernährungsprinzipien folgt ihr?

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