Kürbiscremesuppe mit Couscous und Pilzen und Tofu

Ein feines Süppchen, das nicht nur nährstofftechnisch viel zu bieten hat, sondern auch noch sehr exquisit in der Optik ist und so auch in ein edles Dinner rund um Weihnachtsfeierlichkeiten passt.

Warum eine Suppe nicht gleich Suppe ist

Die ungünstige Variante

Eine Suppe ist gesund, nicht wahr? Nun ja, das kommt darauf an, um welche Suppe es sich handelt. Eine Suppe die zwar Kürbiscremesuppe genannt wird, aber nur einen sehr geringen Kürbisanteil hat, muss nicht unbedingt gesund sein. Diese Suppe enthält dann nämlich meist viele Geschmackszusätze (Zucker, viel Salz, Maltodextrin, usw.) und auch meist gesättigte Fettsäuren in Form von viel Schlagobers. Kann man sich natürlich mal schmecken lassen (sofern einem das schmeckt), aber mit „gesund“ hat es halt nichts zu tun. 

Die gesunde Variante

Diese Variante einer Suppe kommt mit natürlichen Inhaltsstoffen aus. Mit dem jeweiligen Gemüse (auch in Kombi mit anderen Gemüsesorten), mit einer Prise Salz, mit Wasser, mit Kräutern wie Majoran, Petersilie, Basilikum, Koriander etc., mit Gewürzen wie Kümmel, Muskat, Paprika, Curry, etc. und einer Fettquelle in Form von hochwertigem Öl, wenn es schmeckt darf es auch etwas Schlagobers oder Kokosmilch sein, aber halt nicht als Hauptanteil. Purer intensiver Geschmack nach Kürbis, Zucchini, Karotte, Kartoffel usw. Eine solche Suppe liefert Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Fett. 

Die optimale Variante 

Was in der gesunden Variante aber noch fehlt, ist eine Eiweißquelle. Sofern die Suppe als Vorspeise genossen wird, ist das kein Problem, da man dann beim Hauptgang Fisch, Fleisch, Eier oder Hülsenfrüchte essen kann und so auf das benötigte Eiweiß in einer Mahlzeit kommt (0,8g/Kg Körpergewicht oder einfacher ausgedrückt: 1/4 eines Tellers – 1/4 Kohlenhydrate, 2/4 Gemüse/Salat). 

Möchtest du also eine Suppe als Hauptspeise genießen und dich danach wohl und gesättigt fühlen, fügst du deiner Suppe auch noch eine Eiweißquelle hinzu. Ich habe hier eine pflanzliche Quelle in Form von Tofu gewählt. So liefert die Suppe alle Makronährstoffe, die wichtig sind. Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette. Und das wichtigste – eine wunderbare, köstliche Geschmackskombination. 

Das Auge isst mit

Schön angerichtet schmeckt das exquisite Süppchen dann gleich noch besser. Dazu platzierst du (mit Hilfe eines Ausstechrings wenn vorhanden) den Couscous in der Mitte, gibts Tofu und Pilze darüber und frische Kräuter. So servierst du den Teller. Und wenn dann alle Familienmitglieder oder Gäste am Tisch bereit sind, schenkst du bei Tisch die Suppe mit Hilfe eines Krugs ein. 

So einfach. So köstlich. So wertvoll.

Weil Gesundheit wertvoll ist.

Deine Vera 

Kürbiscremesuppe mit Couscous, Tofu und Pilze

Zubereitungszeit25 Min.
Portionen: 4 Portionen

Zutaten

Suppe

  • 600 Gr. Hokkaido Kürbis
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 TL Curry
  • 500 ML Wasser oder Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Kümmel
  • 1 TL Mayoran
  • Prise Muskat
  • 1 Prise Pfeffer

Couscous

  • 1 gr. Tasse Couscous
  • 1 Prise Salz

Tofu und Pilze

  • 100 Gr. Tofu
  • 250 Gr. Champignons, braun
  • 1 kl. Lauchstange
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Sonnenblumenöl oder Rapsöl

Anleitungen

Suppe

  • Kürbis waschen, halbieren, kerngehäuse entfernen, kürbis in kleine stücke schneiden.
  • Topf mit Wasser (oder Brühe) erhitzen, Kürbis hinzu und zum Kochen bringen.
  • In der Zwischenzeit Kräuter, Salz und Gewürze hinz.
  • Nach ca. 20 Minuten, sobald der Kürbis weich ist, alles zu einer cremigen Suppe pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Couscous

  • Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Couscous dazu geben, gut durchrühren, einmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen und kurz quellen lassen. Beiseite stellen

Tofu und Pilze

  • Pilze waschen, in Scheiben schneiden. Tofu in Würfel schneiden. Lauch waschen und in dünne Scheiben schneiden. Pfanne mit ÖL erhitzen. Tofu und Pilze hinzu und kurz braten lassen, mit Sojasoße ablöschen und braten bis beides eine leichte braune Farbe angenommen hat.

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